Willkommen in der Welt der Graupapageien

 

 Steckbrief Graupapagei (Psittacus erithacus)

 

Der Graupapagei stammt aus Afrika. Der Kongo-Graupapagei (rote Schwanzfedern und schwarzer Schnabel) ist der häufigere anzutreffende Vogel als der Timneh-Graupapagei (rostbraune Schwanzfedern und hornfarbener Schnabel). In der Regel werden sie zwischen 40 und 70 Jahre alt. Die Körpergrösse liegt zwischen 30-40cm, das Gewicht variiert zwischen 320-450g. Die Geschlechtsreife erlangt er zwischen 4-6 Jahren.

Das Geschlecht eines Graupapageis kann auf verschieden Arten bestimmt werden. Die gebräuchlichsten Methoden sind die Endoskopische Geschlechtsbestimmung sowie die genetische Geschlechtsbestimmung. Bei der endoskopischen Geschlechtsbestimmung wird unter (Inhalations-) Narkose ein Endoskop über einen nur 2 bis 4 mm großen Zugang in die Bauchhöhle eingeführt. Man sieht also direkt ob ein Hoden oder ein Eierstock vorhanden ist. Neben der Bestimmung des Geschlechtes kann zusätzlich Niere, Leber, Magen, Darm, Milz, Lunge, Luftsäcke und sogar das Herz mit seinen abgehenden Gefäßen beurteilt werden. Bei einer genetischen Geschlechtsbestimmung wird mittels Feder- oder Blutprobe ein DNA Test durchgeführt. Wichtig ist dass bei den Federn der Kiel noch vorhanden ist. 

Verbindet sich ein Graupapagei mit einem Partner des anderen Geschlechts, bleiben diese gewöhnlich ein Leben lang zusammen. Während der Brutzeit (in den meisten Fällen 2x im Jahr), halten sie sich meistens in Baumhöhlen oder speziell angefertigten Nistkästen auf. In einem Gelege können zwischen 2-5 Eiern vorkommen, diese werden während 28 bis 30 Tage vom Weibchen bebrütet. Die geschlüpften Jungvögel sind nach ungefähr 90 Tagen flugfähig und verlassen das Nest und ihre Eltern nach weiteren 4 bis 5 Monaten. Ein Graupapagei kann in Menschenobhut weit über fünfzig Jahre alt werden.

 

 

Ein besonders bekannter Graupapagei war Alex (1976 bis 2007), dieser gehörte der Wissenschaftlerin Irene Pepperberg.

Diese untersuchte an ihm die kognitiven Fähigkeiten von Graupapageien, besonders ihre Fähigkeit, nicht nur menschliche Sprache nachzuahmen, sondern die Worte in einem sinnvollen Kontext zu nutzen. Alex lernte unter anderem, 50 ihm dargebotene Objekte korrekt durch eine spezielle Lautäußerung zu bezeichnen, dazu sieben Farben und fünf Formen.

(Quelle: https://de.wikipedia.org)

 

 

Hier kannst Du das Merkblatt über den Graupapagei beim Schweizer Tierschutz nachlesen:

 

http://www.tierschutz.com/publikationen/heimtiere/infothek/voegel/mb_graupapageien.pdf 

Anfänglich sind sie meist etwas Scheu, ist das neue jedoch begutachtet, lebt er seine Vielfalt aus. Sie sind verspielt, talentiert und sehr intelligent. Jedoch können sie auch sensibel sein. Der Lebensraum der Graupapageien sollte mit einer Luftfeuchtigkeit von nicht unter 60% gehalten werden. Zu trockne Luft schadet ihren Atemwegen, ebenso schaden Zugluft und Nikotin dem Vogel.

Der Schweizer Tierschutz empfiehlt für 2 Graupapageien eine Volieregrösse von 3m x 2m und einer Höhe von 2,3m. Optimal wäre dazu noch eine zusätzliche Aussenvoliere. Gesetzliche Mindestanforderung einer Voliere findet man bei der Tierschutzverordnung auf der Website Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV).

Ein täglicher Freiflug in der Wohnung sollte immer unter Aufsicht stattfinden. Es gibt sehr viele Gefahren, die der Vogel nicht wahrnimmt. Wie unter anderem giftige Pflanzen, scharfe Gegenstände, Fensterscheiben, Stromkabel, Duftsteine, usw.

Wer sich für Graupapageien interessiert, sollte sich die Anschaffung gut überlegen. Der Wunsch nach einem sprechenden und zahmen Papagei rechtfertigt aber keineswegs eine Einzelhaltung. Man sollte sie immer mindestens Paarweise halten. 

Nebst genug Platz um einige Flügelschläge machen zu können, sollte eine Voliere steht’s Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten bieten. Bitte beachtet aber auch: ausreichende Ruhezeiten und Schlaf ist genauso wichtig wie Beschäftigung. Nachdem ich immer wieder auf der Suche nach geeigneten Spielsachen und Beschäftigungsartikel für meine Graupapageien war, und die Vielfalt nur gering abdecken konnte, habe ich mich entschlossen selber mein Talent und Geschicklichkeit einzusetzen. In erster Linie biete ich Spielzeug aus natürlichen Materialien an. Über diverse Schaukeln, Ledertwist, Leitern, Seile, Tischspielzeug usw. Meine Papageien finden sie jedenfalls super!! Aber nicht nur die Vögel lassen sich begeistern, sondern auch die Halter der Papageien. Ich hab ein kleines Lager wo meistens mit ein paar von meinen selbstgemachten Spielsachen ausgestattet ist, also ….kommt doch vorbei…. einige Verkauf ich gerne weiter! 

....übrigens versuche ich auch gerne auf Vorschläge einzugehen um neue Ideen zu verwirklichen!

Ein qualitativ hochwertiges Futter und eine ausgewogene Ernährung spielen ebenso eine grosse Rolle im Leben eines Papageis. Neben täglich frischem Gemüse oder Obst werden auch die Körnermischungen in verschiedenen Varianten angeboten. Es ist wichtig dass nicht Tag für Tag die gleiche Körnermischung angeboten wird. Ab und zu als Leckerli bekommen sie auch mal frisch gepressten Saft verdünnt mit Wasser. Nicht zu vergessen, was es alles in der Natur an Futter gibt: Eberesche, Hagenbutten, Traubenkirschen, Wiesenklee, Zuckerahorn, Stiefmütterchen, Vogelmiere, Gänseblümchen... nur mal um einiges genannt zu haben. Das umfangreiche Sortiment an Vogelfutter, Snacks und Mineralsteinen der Marken Versele-Laga, NutriBird, Prestige, Orlux und Oropharma haben mich und meine Papageien, wie auch meine Kunden überzeugt. Ich biete mehrheitlich das Futter von Prestige an. Ebenfalls biete ich meinen Tieren einen Mineralstein aus verschiedenen Arten Grit, Meereskorallen und Magenkiesel an. Er ist reich an Spurenelementen und Jod. Der Mineralstein fördert die allgemeine Gesundheit und Verdauung, und sorgt für ein gutes Knochengerüst. Natürlich werden auch die Sitzstangen in den Volieren aus der Natur gereicht. Meist noch mit frischen Blättern, so sind diese auch ein Festschmaus für die Vögel. Auf Anfrage kann diverses Futter über mich bezogen werden. 

Für den Boden der Voliere habe ich immer wieder verschiedene Sorten von Einstreu ausprobiert. Über Maiskolbenschrot, Hanfeinstreu, Sand, Zeitungseinlagen, Stroh usw. doch keines hat sich nach meinem Erachten je richtig bewährt. Bis ich das Buchenholzgranulat ausprobiert habe. Es riecht nicht, fängt nicht an zu schimmeln, und das aller wichtigste es ist keimfrei. Das Buchenholz-Einstreu ist in verschieden Grössen erhältlich. 15kg Säcke können über mich bezogen werden.